Bild der Vereinsfahne

Vereinschronik

    Foto der Vereinsgründer
1884 Der Zitherklub Regensburg 1884 e. V. wurde am 01.12.1884 von Franz Edenharter (Bader und Zitherlehrer), Anton Edenharter (Anwaltsregistrator), Josef Augenthaler (Sattlergehilfe) und Fritz Schnee (Commis) gegründet. Die Anzeige erfolgte am 15.12.1884 beim Magistrat der Stadt Regensburg.
1885 Der erste Auftritt erfolgte bereits im Januar 1885, als ein öffentlicher Familienabend abgehalten wurde. Bei diesem Auftritt wurden bereits 90 Eintrittskarten verkauft und es konnten 5 passive Mitglieder geworben werden.
In den nächsten Jahren erfolgten Auftritte im "Paradiesgarten", im "Guldengarten", im "Maximilian" und im "Neuen Haus". Durch die laufenden Berichterstattungen in der Presse konnte man nicht verleugnen, dass der Zitherklub Regensburg einen stetigen Zulauf verzeichnete. Dies veranlasste die Führung dann auch, am 27.10.1887 dem Süddeutschen Zitherbund beizutreten.
1888 In der ersten Generalversammlung am 06.03.1888 betrug der Mitgliederstand schon 47 Personen.
1894 Sein 10-jähriges Stiftungsfest feierte der Zitherklub Regensburg am 08.09.1894 in den beiden Sälen des "Neuen Hauses" mit einem Konzert, Standartenweihe und Kränzchen.
1909 1909 wurde unter Mitwirkung des Zitherklubs aus Straubing und Amberg das 25jährige Stiftungsfest gefeiert.
1914 In den Kriegsjahren 1914-1918 wurden vom Zitherklub Regensburg vorwiegend Konzerte in Kriegslazaretten veranstaltet. Da es weder Radio noch Fernsehen gab, waren die Verletzten sehr dankbar für die Darbietungen des Zitherklubs Regensburg.
1921 Im Frühjahr 1921 wurde Ludwig Huber zum Schriftführer des Zitherklubs Regensburg ernannt. Diese Wahl war ein besonderer Glücksgriff, denn Ludwig Huber sorgte 40 Jahre lang in mustergültiger Weise und mit journalistischer Fähigkeit für den Verein. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass die Chronik des Vereins so umfangreich ist.
In dieser Epoche des Vereins gründete sich auch das "Wander-Quartett" des Zitherklubs Regensburg.
Mit Konzerten in ganz Deutschland, auch in den Gebieten der heutigen Neuen Bundesländer, wurde der Name des Zitherklubs Regensburg weit über die Grenzen Bayerns getragen.
  Es kamen die Jahre der Wirtschaftskrise. Der Zitherklub Regensburg blieb auch von diesen Schwächungen nicht unberührt. Es folgten Mitgliederaustritte, Todesfälle und Auswanderungen. Trotzdem wurde fleißig weitergearbeitet.
1926 Im Januar 1926 wurde eine Mandolinenabteilung ins Leben gerufen. Hier begann auch wieder eine "Hoch-Zeit" für den Zitherklub Regensburg. Mitverantwortlich dafür waren die Vorstände Jüngling und Schilling, ebenso ihre Nachfolger Kreuzer und Ernst.
1930 Im Oktober 1930 spielte das neu gegründete Solo-Quartett Kreuzer/Schilling/Brand und Huber erstmals in Radio München. Ein großer Interessentenkreis zollte dem Quartett volle Anerkennung. Zu dieser Zeit entstand auch eine Freundschaft mit Herrn Arnulf Preiter, der selbst ein bekannter Zither-Virtuose und Komponist war.
1931 Im Jahre 1931 wurde zum ersten Male Bekanntschaft mit Rudi Knabl gemacht, den man zu dieser Zeit schon als begnadeten Künstler feierte.
1934 Im August 1934 war Regensburg Mittelpunkt der Süddeutschen Zitherwelt. Der 45. und letzten Tagung des Süddeutschen Zitherbundes schlossen sich das 50jährige Stiftungsfest des Zitherklubs Regensburg an. Nach vielen Hindernissen und Terminänderungen (Tod des Reichspräsidenten v. Hindenburg) fanden die Festlichkeiten dann doch noch statt. Die ganze Jubiläumsveranstaltung wurde ein großer Erfolg.
1938 Ein wahre Revolution wurde am 07.06.1938 inszeniert. Nach 54jährigen Bestehen wurde mit Frau Bezold in den so auf männliche Tradition bedachten und aufgebauten Zitherklub die erste Spielerin aufgenommen.
1939 In diesem Jahr erfolgte noch ein Ausflug mit Konzert nach Tepl im Sudentenland.
Schlimme Zeiten erlebte der Zitherklub Regensburg in den Jahren 1939 bis 1948. Immer mehr Mitglieder wurden einberufen, was zur Folge hatte, dass keine regelmäßigen Proben mehr abgehalten werden konnten. Es fanden bis in die letzten Wochen des Krieges 53 Konzerte, vorwiegend in Lazaretten, statt.
1948 Nachdem die Besatzungsmächte zunächst alle Vereine verboten, gelang es der Führung des Vereins doch, eine Genehmigung zum Wirken des Zitherklubs Regensburg zu bekommen. Obwohl viele Mitglieder gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft waren, ging es weiter. Vereinseigenes Notenmaterial und Instrumente wurden von der Militärregierung an den Zitherklub Regensburg zurückgegeben. Die Klubkasse wurde natürlich durch die Währungsreform restlos aufgezehrt.
  Erste Auftritte folgten wieder in Heimen, Krankenhäusern und bei Vereinen. Auch das Funkquartett mit den Herren Kreuzer/Jüngling/Huber/Brand und das Schrammelquartett mit Rupert Scherm und seinen Söhnen war eine wertvolle Bereicherung für den Zitherklub Regensburg Herr Scherm fasste auch ab 1953 die jungen Spieler in einem Jugendchor zusammen. Dieser trat nun bei Veranstaltungen als eigene Gruppe auf und erntete für seine guten Leistungen viel Beifall.
1954 Im Jahre 1954 trat der Zitherklub Regensburg anlässlich der 100-Jahr-Feier der Kolping-Familie und der Eröffnung des Kolping-Hauses St. Erhard in Regensburg auf.
1954 Zum 70jährigen Stiftungsfest konnte, wie bereits im Jahre 1952, wieder Rudi Knabl als Publikumsmagnet gewonnen werden. Alle Gruppen des Zitherklubs Regensburg und der Solist Rudi Knabl wurden vor ausverkauftem Haus frenetisch gefeiert.
1956 Im November 1956 wurde Herr Rudi Knabl zum Ehrenmitglied ernannt, im August 1957 konnte Hans Rummel als Mitglied des Zitherklubs Regensburg gewonnen werden. Während seiner Zeit als l. Dirigent erreichte der Zitherklub Regensburg ein hohes musikalisches Niveau. Rummel bearbeitete auch die zum Teil stark veraltete Literatur und arrangierte die Noten zu spielbarer Musik. Die Auftritte seines Schrammelquintetts, dem außer ihm die Herren Jungnickl, Friedl, Kreuzer und Pöllinger angehörten, waren Höhepunkte in den Konzertprogrammen.
1958 Im Oktober 1958 war der Altmeister der Zither, Prof. Richard Grünwald aus Wien, beim Zitherklub Regensburg zu Gast. Das hervorragende Spiel des Komponisten wurde seinerzeit auf Tonband aufgenommen und bleibt eine Erinnerung an diese Zeit.
1960 Die Jahre 1960 bis 1962 reißen tiefe Wunden und hinterlassen große Lücken im Verein, es sterben Rupert Scherm (07.10.60), Ludwig Huber (17.03.61) und Felix Haas (02.06.62).
1965 Aber die Zeit stand nicht still und es bildete sich 1965 aus Klubmitgliedern die Volksmusikgruppe Schiegl, vielen heute im In- und Ausland bekannt.
1966 Ab 1966 übernimmt Oskar Jungnickl zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben auch noch das Amt des l. Vorstands. Sein engagiertes Wirken, ab 1976 als l. Dirigent und l. Vorstand, wird im Jubiläumsjahr 1984 mit der Ernennung zum Ehrenmitglied des Zitherklubs Regensburg gewürdigt.
1973 Im Jahre 1973 wird der Zitherklub Regensburg als eingetragener Verein gemeldet und beim Amtsgericht Regensburg ins Vereinsregister eingetragen.
1974 Sein 90jähriges Bestehen feiert der Zitherklub Regensburg am 05.10.1974 im ausverkauften Neuhaussaal. Gestaltet wird das Konzert vom Gesamtchor, der Volksmusikgruppe Schiegl, dem Zithertrio (Schröder/Ebeling/Schinner), dem Gitarrenduo Scherm und Rudi Knabl als Solisten. Ein gemeinsames Konzert mit dem Tegler Zupforchester aus Berlin folgt im Jahr 1975.
1977 Die Volksmusikgruppe Schiegl erhielt im Jahre 1977 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg.
  Mitte der 70iger Jahre wurde auch auf Anregung von Herrn Ebeling, damals 2. Vorstand, eine Jugendgruppe aufgebaut, die zunächst Herr Konrad Scherm, später Herr Schiegl übernahm.
1978 Gegenbesuch zum 100jährigen Bestehen des Zitherspielkreises 1878 Berlin mit Konzert.
1979 Anlässlich des 95jährigen Bestehens des Vereins gründeten die Herren Oskar Jungnickl, Christoph Schmidt, Konrad und Rudi Scherm die Donauschrammeln. In diesem Jahr übernimmt auch Herr Emil Schröder das Amt des l. Vorstands.
1983 Vom 24.05. - 28.05.83 veranstaltete der Zitherklub für die Jugendgruppe eine Orchesterwoche im Schullandheim in Gleißenberg bei Waldmünchen. Nach Proben in Einzelgruppen zeigten die Teilnehmer im Vorspielen, was sie gelernt hatten.
1984 Am 01.04.1984 wurde einer Delegation des Zitherklubs Regensburg beim Festakt anlässlich der Tage des Laienmusizierens in Braunschweig die "Pro-Musica-Plakette" für Verdienste um instrumentales Musizieren vom Bundespräsidenten Dr. Carl Carstens überreicht.

Das hundertjährige Bestehen des Zitherklubs wurde pompös gefeiert: In Regensburg fanden aus diesem Grund die Deutschen Zithermusiktage des Deutschen Zithermusikbundes statt, incl. eines 2-tägigen internationalen Zitherseminars. Der Zithermusik wurde an diesem ehrenwerten Wochenende freier Lauf gelassen: Jubiläumskonzert mit Ehrenmitglied Rudi Knabl als Solist, Konzert mit Neuer Zithermusik, Jugendkonzert, Festkonzert und sonntägliche Matinee bildeten den festlichen Rahmen.

1985 Getrud Wittkowsky, 16-Jähriges Mitglied unseres Klubs, erzielte in der Bundesausscheidung des Wettbewerbs "Jugend musiziert" den 1. Preis.
Vom 03.06. - 08.06.85 führte der Zitherklub abermals eine Orchesterwoche in Gleißenberg durch.
1988 Die "Regensburger Zitherseminare" finden seit 1988 regelmäßig unter großer Beteiligung der Klubmitglieder im Kloster Windberg/Bayer. Wald, statt.
1989 Mit 19 Jahren wiederholte Gertrud Wittkowsky erneut ihren Erfolg bei "Jugend musiziert" auf Bundesebene. Der Zitherklub Regensburg ist stolz darauf, Frau Wittkowsky, die heute nach Konservatoriumsabschluß und ungezählter Unterrichts- und Konzerterfahrung einen führenden Namen in der Zitherwelt belegt, zu den Seinen zählen zu können.
1992 Um Neu- oder Wiedereinsteigern im Zitherspiel die Möglichkeit des Zusammenspiels zu bieten, wurde im Februar die so genannte Einsteigergruppe unter Leitung von Wolfgang Ebeling gegründet. Aus anfänglich ca. 6 Spielerinnern und Spielern hat sich die Gruppe auf über 12 erweitert. Seit dem Jahr 2000 Umbenennung in Seniorengruppe.
1996 Auf Einladung der Stadt Regensburg wirkte der Verein bei der "Week of Sister Cities" in Pilsen/Tschechien mit. Das Kluborchester und die Zithergruppe Marzahn veranstalteten ein repräsentatives, erfolgreiches Konzert in der Partnerstadt.
1997 Aus Gründen des Alters und des Spielerschwundes erfolgte eine Zusammenlegung des Kluborchesters mit der Jugendgruppe. Der bis dato amtierende Dirigent Georg Schiegl übergab die Leitung in die jüngeren Hände von Thomas Kessel, der schon seit 1992 die Jugendgruppe geleitet hat.
Im Mai 1997 verstarb unser verdientes Mitglied Herr Oskar Jungnickel.
1998 Aus beruflichen Gründen lebte Thomas Kessel 1997 - 2001 in München. Im Frühling 1998 wurde das erste Gemeinschaftskonzert des Zitherklubs Regensburg mit dem dadurch befreundeten Moosacher Zitherensemble in Regensburg durchgeführt. In den folgenden Jahren entwickelte es sich zur Tradition , einmal hier und einmal dort sich konzertmäßig zu besuchen - mit Erfolg. Besonderen Spaß machte dabei immer das aufzuführende gemeinsame Stück, bei dem ca. 35 mitwirkende Zitherspieler zusammen musizierten.
  In den 90er Jahren etablierte sich neben all dem Gesagten auch eine Tradition, ein- bis zweimal pro Jahr in Seniorenheimen der Stadt aufzutreten. Auch auf diese Weise trägt der Zitherklub Regensburg einen wichtigen Teil des kulturellen Lebens in der Stadt mit.
2000 Im Oktober fuhr der Zitherklub Regensburg zu den Zithermusiktagen nach Wasserburg. Beim Herbstkonzert trat Eva-Maria-Ruidisch als Solistin am Hackbrett auf. Sie hatte im Frühling die Landesausscheidung des Wettbewerbs "Jugend musiziert" für Bayern mit dem 1. Preis absolviert. Außerdem fand ein erfolgreiches Konzert des Kluborchesters im Rahmen des Festes der Bayern statt, das in Regensburg ausgerichtet wurde.

Der Klub präsentiert sich im Internet unter www.zitherklub.de

2001 Im Juni fand in Regensburg die Jubiläumsversanstaltung "25 Jahre Singen und Musizieren" statt, bei der das Zitherorchester mitwirkte.
Die Seniorengruppe trat unter dem Motto "Senioren spielen für Senioren" bei Altennachmittagen auf. In Regensburger Seniorenheimen werden von ihr jedes Jahr mehrere Unterhaltungsnachmittage mit Liedern, Texten und echter Volksmusik gestaltet.
2002 Zur Einweihung des Georg-Freundorfer-Platzes in München fand im Juli ein Guiness-Wettbewerb statt, bei dem auch der Zitherklub Regensburg teilnahm.
2003 Im Juli fanden die 15. Zithermusiktage in Freiburg im Breisgau statt. Beim "Historischen Konzert" wirkte der Zitherklub Regensburg mit und brachte den vor 100 Jahren entstandenen Festmarsch des Regensburger Komponisten Bernhard Fritz zur Aufführung.
2004 Im Mai unternahm der Zitherklub Regensburg auf Einladung des Slowenischen Zitherquartetts und der Stadt Kamnik zusammen mit der Veeh-Harfen-Gruppe der Lebenshilfe eine mehrtägige Konzertreise nach Slowenien. Höhepunkt der Reise war die Mitwirkung des Kluborchesters beim Live-Konzert des Slowenischen Rundfunks Lubljana.
Mit einem Jubiläums-Wochenende im Oktober feierte der Klub sein 120-jähriges Bestehen.
2006 Am 16.9. machte der Zitherklub einen Tagesausflug nach Markneukirchen. Neben der Besichtigung der neuen Werkstatt Wünsche fand am Abend ein Freundschaftskonzert in der Kulturtenne statt.
2007 Das Kluborchester trat am 29.4. beim Zitherkonzert in Bad Neustadt/Saale auf.
2008 Am 6.8. unternahm der Zitherklub eine Fahrt nach Ulm und Kempten, wo im Rahmen der "Allgäuer Zither Zeiten 2008" die Ausstellung "300 Jahre Zither" eröffnet wurde. Bei einer Sonderführung wurden die historischen Instrumente erklärt und auch gespielt, was ein eindrucksvolles Erlebnis war.
2009 In diesem Jahr feierte der Zitherklub sein 125-jähriges Bestehen vom 23.10. bis 25.10. mit einem großen Festwochenende, das sich sich eines regen Zuspruchs erfreuen konnte. Zum Auftakt wurde eine Abordnung des Klubs von der Stadt Regensburg im Kurfürstenzimmer des "Alten Rathauses" empfangen. An den nächsten drei Tagen folgte eine Bayerische Sitzweil im Kneitinger Keller, ein Festkonzert mit Instrumenten- und Notenaustellung und anschließend eine vereinsinterne Feier im Saal der Gaststätte Wiendl. Den Abschluss bildete eine Matinee im Kaisersaal am Haidplatz. Am Festwochende wirkten neben den Gruppierungen des Zitherklubs auch Prof. Wilfried Scharf, das Trio Collegio, Christoph Schwarzer, Harald Oberlechner, das Duo Napret/Brlec und das Duo Saitenspiel (Marzahn/Ruidisch) mit.
2010 Dieses Jahr stand im Zeichen unseres Vereinsausfluges nach Wien mit dem Besuch des Festkonzertes der Wiener Zithermusikfreunde. Bei einer Stadtführung wurde auch das Mozartgrab, das Dritte-Mann-Museum und die Originalschauplätze des Films besucht. Ein Abend in Grinzing und die Besichtigung von Schloss Schönbrunn, Kloster Melk und Stift Göttweig rundeten das Programm ab.
Im Rahmen eines Ehrenabends wurde Rita und Georg Schiegl für ihre 60-jährige Mitgliedschaft gedankt.
Am 8.9. verstarb nach fast 50-jähriger Vereinszugehörigkeit unser Ehrenmitglied, Vorstand und Leiter der Seniorengruppe, Wolfgang Ebeling.
2011 Einige Mitglieder des Zitherklubs besuchten die Zithermusiktage in Greiz.
Darüber hinaus konnten mit der Gründung der Aufbaugruppe unter Leitung von Werner Marzahn neue Mitglieder gewonnen werden.
2012 Herausragende Ereignisse in diesem Jahr waren einige besondere Auftritte: Das Konzert im Kursaal von Bad Gögging, das Frühlingskonzert mit dem Vereinsmitglied Leopold Hurt, einem Zithervirtuosen und Komponisten, sowie die erstmalige Beteiligung an einem "Open-Air-Konzert", das in Seubersdorf stattfand. Anlässlich des Vereinsausflugs nach Dresden und in die Sächsische Schweiz spielte das Zitherorchester in der Kirche von Stolpen beim Erntedankgottesdienst. Der Höhepunkt des Jahres war das Gedenkkonzert zum 100. Geburtstag von Rudi Knabl, das gemeinsam mit dem Landesverband Bayern-Süd veranstaltet wurde. Neben dem Zitherklub musizierten als Gäste das Münchner Nostalgie-Ensemble und als Solist der Zithervirtuose Christoph Schwarzer. Er war der letzte Schüler von Rudi Knabl. Georg Knabl, der Bruder von Rudi Knabl, trat als neues Mitglied dem Verein bei.
2013 Am 16.03. fand eine entscheidende Mitgliederversammlung des DZB-Landesverbandes Bayern-Süd bei uns in Regensburg statt. Das Ergebnis war, dass am 28.04. in München bei einer außerordentlichen Mitglieder-Versammlung Neuwahlen durchgeführt wurden. Durch eine sich daraus ergebende Abspaltung entstand ein weiterer Landesverband mit dem Namen "Zither in Bayern".
In diesem Jahr nahmen zwei Gruppen des Zitherklubs Regensburg an der 150-Jahr-Feier der Befreiungshalle Kelheim teil: das Amalienquartett und die Pauliner Stubenmusik.
Das Amalien-Quartett spielte auch am 3. Zithersonntag im Museumsdorf Glentleiten.
Das Herbstkonzert wurde gemeinsam mit dem Zitherorchester München-Pasing veranstaltet.
2014 Dieses Jahr war geprägt von dem Jubiläumskonzert zum 130jähren Bestehen des Zitherklubs. Der Oberbürgermeister der Stadt Regensburg, Joachim Wolbergs und der Präsident des DZB, Georg Glasl, dankten dem Klub für sein langjähriges musikalisches Wirken und wünschten für die kommenden Jahre viel Erfolg.
Auch in dem Magazin vom DZB wurde in einem bebilderten Artikel speziell über unseren Klub berichtet.
2015 Die beiden Konzerte mussten wir in diesem Jahr aufgrund von Baumaßnahmen bei den Regensburger Domspatzen in den großen Pfarrsaal von Herz Marien verlegen. Dem guten Gelingen stand trotzdem nichts im Wege.
Im September beteiligte sich der Klub musikalisch mit dem Amalien-Quartett bei der Feier im Kneitinger Keller anl. der Anbringung einer Gedenktafel für Franz Xaver Kerschensteiner zum 100. Todestag am Haus in der Pfarrergasse 10 durch die "Kerschensteiner-Liebhaber" um Frau L. Genghammer.
2016 Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Herbstkonzert am 06.11.2017 bei dem die Regensburger Volksmusikgruppe d`Wolpertinger ihr 40jähriges Gründungs- jubiläum feierten. Der Konzertbesuch war ausgezeichnet und es war ein voller Erfolg.
Erstmals spielte beim diesjährigen Grillfest ein Trio neuer Mitglieder zur Freude der Anwesenden. Bei diesem Fest wurde das Ehepaar Schiegl nach 66 Jahren aktiven Mitwirkens in den "Ruhestand" verabschiedet.